Gute Verpackungstechnik arbeitet präzise, reagiert schnell und macht Veränderungen einfach. RE4ONE automatisiert die einzelnen Prozessschritte und sorgt für ein sauberes Zusammenspiel von Maschinen, Sensoren und Materialfluss. Das reduziert Stillstände, erleichtert Formatwechsel und erhöht die Prozesssicherheit.
Drei Materialströme, wenig Platz und ein Ablauf, der trotzdem durchgehend funktionieren muss: Für ein Unternehmen aus der Verpackungsindustrie haben wir eine komplexe Multipalettieranlage mit angeschlossener Intralogistik automatisiert. Die Lösung führt den Prozess von der Umverpackung bis zur Übergabe an das Zentrallager in einem System zusammen. Produktströme, Leerpaletten und fertige Vollpaletten werden parallel organisiert.
Der Auftraggeber benötigte einen vollautomatischen End-of-Line-Prozess, der mehrere Materialströme gleichzeitig verteilt und dabei hohe Taktzahlen sicherstellt. Produkte, Leerpaletten und Vollpaletten durften sich weder blockieren noch unnötige Wege verursachen.
Besonders anspruchsvoll waren die engen Platzverhältnisse: Die gesamte Logik musste in einer kompakten Struktur aus verschachtelten Förderstrecken, Puffern und Shuttle-Systemen funktionieren. Hinzu kamen stark unterschiedliche Transportgüter, deren Gewicht, Abmessungen, Schwerpunkt und Empfindlichkeit jeweils andere Bewegungsabläufe verlangen.
Wir entwickelten eine zentrale Materialflusslogik, die jeden Transportauftrag in Echtzeit bewertet. Sie vergibt Prioritäten, wählt passende Fahrwege und verhindert Staus, bevor diese den Ablauf ausbremsen. Die verschachtelten Strecken und Shuttle-Systeme sollten den vorhandenen Raum nicht nur ausfüllen, sondern ihn als flexible Verkehrsfläche nutzen.
Für die verschiedenen Produkte entstand zugleich ein variables Bewegungskonzept: Servoachsen passen Beschleunigung, Bremsweg und Geschwindigkeit automatisch an Gewicht, Geometrie, Schwerpunkt und Empfindlichkeit des jeweiligen Transportguts an.
Die entwickelte Software wurde mit Palettierförderern, Rollenbahnen, Kettenförderern, Übergabestationen, Puffern und Shuttle-Systemen zu einer durchgängigen Anlage verbunden. Alle Komponenten sind in die zentrale Steuerung eingebunden und werden permanent überwacht.
Für das Bedienpersonal entstand eine intuitive Visualisierung mit Anlagenübersicht, Materialflussdarstellung, Statusinformationen, Störmeldungen sowie Betriebs- und Leistungsdaten. Damit wurde die Automatisierungslogik zum verbindenden Taktgeber zwischen Umverpackung, Palettierung, innerbetrieblichem Transport und Zentrallager.
Die End-of-Line-Verpackung läuft heute vollautomatisch und verwaltet alle drei Materialströme innerhalb eines gemeinsamen Systems. Trotz begrenzter Fläche erreicht die Anlage eine hohe Taktleistung, während optimierte Fahrwege Transportzeiten und Stillstände reduzieren.
Die dynamische Anpassung der Servoachsen ermöglicht es, robuste Verpackungseinheiten und empfindliche Produkte auf derselben Anlage sicher zu bewegen. Transparente Status- und Diagnosedaten verkürzen Reaktionszeiten im Betrieb. Zugleich bleibt die Intralogistik erweiterbar, falls später zusätzliche Strecken, Produkte oder Funktionen hinzukommen.
Neue Anlage, neue Idee, neuer Meilenstein: Hier zeigen wir, was RE4ONE derzeit bewegt.
Mit spannenden Einblicken in Projekte, Technik und Unternehmensalltag.
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„Bei dieser Anlage haben wir viel gelernt. Vor allem das bessere Verständnis für die mechanischen Prozesse innerhalb einer Anlage hat uns bei anderen Projekten sehr geholfen.“
— Bernhard W.