RECYCLING

Recyclinganlagen müssen wechselnde Materialien sicher verarbeiten und verwertbare Fraktionen sauber voneinander trennen. RE4ONE entwickelt dafür passgenaue Steuerungs- und Automatisierungslösungen, die Prozessstabilität und Sortierqualität steigern und den Einsatz von Energie und Ressourcen effizienter machen.

Referenz: Metallrecycling intelligent automatisiert

Für die TSR Recycling GmbH & Co. KG haben wir eine neue Anlage zur mechanischen Aufbereitung und Trennung von Wertstoffen automatisiert. Zum Auftrag gehörten Steuerung, Installation und Inbetriebnahme.
Das Projekt verlangte ein präzises Zusammenspiel aus Antriebstechnik, Anlagensteuerung und Systemintegration. Wir haben diese Disziplinen
zu einer durchgängigen Lösung gebündelt, die den Betrieb stabil, flexibel
und transparent macht.

Die Aufgabe

Komplexe Trennung braucht klare Führung

Die neue Anlage sollte unterschiedliche Wertstoffströme mit hoher Sortierqualität aufbereiten und zugleich stabil sowie effizient laufen. Die Herausforderung bestand darin, zahlreiche Förderstrecken, die Vorzerkleinerung und mehrere Trennstufen zu einem reibungslosen Gesamtsystem zusammenzuführen. Hinzu kamen 40 einzeln zu regelnde Antriebe, sechs separate Maschinen verschiedener Teilsysteme und die Übergabe relevanter Prozessdaten an eine externe Auswertung.

Die Idee

Eine Steuerungslogik für den gesamten Materialstrom

Wir planten die Anlage als durchgängigen Materialfluss statt als lose Abfolge einzelner Maschinen. Eine zentrale Automatisierungslogik sollte sämtliche Prozessstufen aufeinander abstimmen und zugleich flexibel auf wechselnde Materialzusammensetzungen und Auslastungen reagieren.

Dafür wurden die luftgestützte Vortrennung, die Nachreinigung im AirWheel und die magnetische Separation in ein gemeinsames Steuerungskonzept eingebunden. Parallel sollte eine standardisierte Kommunikation den sicheren Datenaustausch mit externen Maschinen ermöglichen und über eine OPC-UA-Schnittstelle eine belastbare Grundlage für Auswertungen schaffen.

Die Umsetzung

40 Antriebe bekommen eine gemeinsame Richtung

Auf dieser Basis haben wir die komplette Steuerungs- und Antriebstechnik projektiert, installiert und in Betrieb genommen. Alle 40 Antriebe wurden individuell über Frequenzumrichter geregelt, damit sich Förder- und Prozessgeschwindigkeiten gezielt an Material und aktuelle Auslastung anpassen lassen.

Sechs separate Maschinen wurden über eine einheitliche Kommunikationsstruktur in den Gesamtprozess integriert. Die OPC-UA-Schnittstelle übergibt relevante Betriebs- und Prozessdaten an eine externe Auswertung. Die Steuerung wurde so zum verbindenden Element zwischen Materialaufgabe, Transport, Zerkleinerung, Sortierung, Nachreinigung und Metallabscheidung.

Die Ergebnisse

Sauber getrennt. Stabil betrieben.

Die Automatisierung sorgt für eine stabile und durchgängige Prozessführung über sämtliche Aufbereitungsstufen hinweg. Die Sortierqualität wurde deutlich verbessert: Die Luftsortierung reinigt die Leichtstofffraktion, während Magnetabscheider die Metallrückgewinnung optimieren.

Dank der einzeln geregelten Antriebe lässt sich die Anlage flexibel an wechselnde Materialzusammensetzungen und Auslastungen anpassen. Gleichzeitig stehen relevante Betriebsdaten transparent für übergeordnete Auswertungen und weitere Optimierungen bereit.

„Sechs separate Maschinen und 40 Antriebe zuverlässig zusammenzuführen, war eine Herausforderung. Heute funktioniert die Lösung als ein System und ermöglicht einen stabilen Betrieb.“

— Stefanie R.

Aktuelles

Neue Anlage, neue Idee, neuer Meilenstein: Hier zeigen wir, was RE4ONE derzeit bewegt.
Mit spannenden Einblicken in Projekte, Technik und Unternehmensalltag.

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